Mittwoch, 30. Dezember 2015

Produkttest : Philips Luftwäscher HU5930/10


Von Konsumgöttinnen habe ich diesen tollen Test erhalten :

den Philipp Luftwäscher HU5930/10



Das Gerät ist eine Kombination aus Luftreiniger und Luftbefeuchter und sorgt mit seiner NanoCloud Technologie für ein optimales Raumklima:

Hygienische Luftbefeuchtung

Energieeffizient

Keine Überbefeuchtung möglich

Einstellbare Luftfeuchtigkeit 40%, 50% oder 60%

Automatische Abschaltung der Befeuchtungsfunktion bei leerem Wassertank


Gerade jetzt im Winter hat man viel verbrauchte Heizungs- und wenig Frischluft zuhause oder im Büro.

Das führt zum Austrocknen der Schleimhäute, beeinträchtig unser Wohlbefinden und macht anfällig für Erkältungen (vor allem Kleinkinder und Babys).


Wie wirkt das Gerät ?

Vorfilter : Die Luft wird angesaugt und erst durch den Vorfilter geführt. Dabei werden grobe Partikel wie Tierhaare oder Staub effektiv entfernt.

NanoProtect-Filter : Dieser filtert dann kleine Partikel bis 0,02µm  (Bakterien, Pollen, Hausstaub etc.).

Rotierender Befeuchtungsfilter : Im Anschluss wird die gereinigte Luft durch den rotierenden Befeuchtungsfilter geführt. Die Luft lädt sich selbstständig mit Feuchtigkeit auf und wird danach gleichmäßig im gesamten Raum verteilt - die natürlichste Art der Luftbefeuchtung!

Kalk und andere Schadstoffe bleiben im Wassertank sowie Filter zurück und werden nicht an die Raumluft weitergegeben. Daher ist eine Überfeuchtung ausgeschlossen.

Hier ist ein Bild von der Konsumgöttinen Seite, damit ihr euch das Ganze einmal vorstellen könnt !




                              Der Preis des Geräts liegt derzeit bei 329,99 € direkt bei Philips*. 



Ich war schon sehr gespannt auf das Gerät, weil mein Mann unter einer Hausstaub- und Tierhaarallergie leidet und ich Asthmaprobleme habe.

Im ersten Moment war ich doch überrascht, wie groß das Gerät ist und es musste erst einmal ein passendes Plätzchen im Wohnzimmer gefunden werden. 

Es ist darauf zu achten, dass hinter und seitlich vom Gerät mindestens 
20 cm Platz sind. Über dem Gerät muss ein Abstand von 30 cm eingehalten werden.

Vor der Inbetriebnahme musste zuerst der NanoProtec Filter eingesetzt werden.

Dafür einfach die Rückwand abnehmen, Filter auspacken und einsetzen. Das Ganze geht kinderleicht.



Als nächstes musste das NanoCloud Befeuchtungselement eingesetzt werden.




Weiterhin musste der Wasserbehälter aufgefüllt werden.

Leider hat der Luftwäscher keine Rollen und muss von Hand getragen werden. Mit dem gefüllten 4 Liter Wasserbehälter bringt es das Gerät jedoch auf ein ordentliches Gewicht von über 10 kg.



Die Gebrauchsanleitung ist recht gut, da einzelne Schritte bebildert sind.

So konnte das Gerät bereits nach kurzer Zeit in Betrieb genommen werden.



Angeschaltet wird das Gerät über Touchscreen.

Es gibt folgende Tasten :

1. Reset
2. Kindersicherung
3. Timer-Taste
4. Lüftergeschwindigkeitstaste
5. Ein-/Aus-Schalter
6. Luftfeuchtigkeitstaste
7. Temperaturtaste
8. Ein-/Ausschalter für die Anzeigen


Beim ersten Anschalten läuft das Gerät automatisch mit der AUTO-Lüftergeschwindigkeit. Weitere Optionen sind die Stufen 1,2 oder 3, die manuell eingestellt werden können.

Die Lautstärke des Lüftwäschers finde ich in Ordnung. Auf Stufe 1 ist er kaum hörbar.

Ab und zu gibt er ein Blubbern von sich, wenn er wieder Wasser braucht. Das finden wir tagsüber nicht weiter störend, allerdings muss man sich nachts doch erst daran gewöhnen.

Wenn das Gerät 1-2 Stunden läuft, merkt man deutlich wie die Luft frischer und kühler wird.

Allerdings sollte man der Luftwäscher nicht zu nahe bei sich stehen haben, da es schnell zu frisch wird. Damit bewirkt man dann wohl eher das Gegenteil davon, Erkältungen zu reduzieren.

Wir haben jetzt alle Lüftergeschwindigkeiten durchprobiert und lassen das Gerät generell mit Stufe 1 laufen.

Wer möchte, kann die Uhrzeit einstellen, wie lange das Gerät laufen soll. Optionen sind hier 1-8 Stunden.

Beim Ausschalten ertönt kein Geräusch, was natürlich sehr gut ist, wenn man das Gerät nachts eine gewisse Zeit im Schlafzimmer laufen lassen möchte.

Praktisch ist auch die Kindersicherung. Da kann die Jugend "forschen" wie sie will, ohne dass irgend etwas verstellt wird.

...


Zur Reinigung 

Das Gehäuse kann mit einem weichen, trockenen Tuch abgerieben werden.

Jede Woche sollte man den Wasserbehälter, die Wasserauffangschale und das rotierende NanoCloud-Befeuchtungselement abspülen.

Das Reinigen des Vorfilters wird durch die Filterwarnanzeige angezeigt. Einfach unter fließendem Wasser abspülen, gut trocknen und wieder einsetzen.



Ebenfalls anzeigt wird das Entkalken des NanoCloud-Befeuchtungselements. Dazu muss das Befeuchtungselement eine Stunde in eine Mischung von Haushaltsessig und Leitungswasser 1:1 verdünnt und 1 Stunde eingeweicht werden (ich habe 5%-ige Essigessenz genommen - diese muss mit der vierfachen Wassermenge verdünnt werden). Hinterher gut trocknen lassen und wieder einsetzen.



Etwas störend finde ich es, dass es nur 1 Anzeige gibt für das Reinigen des Vorfilters bzw. das Entkalken des Nano-Cloud-Befeuchtungselements. Es sollte hierfür separate Anzeigen geben, damit man weiss, was gereinigt bzw. entkalkt werden soll.

Der NanoProtect Filter sollte 1 x pro Jahr gewechselt werden (der Preis für einen Ersatzfilter liegt derzeit bei 16,99€), das NanoCloud-Befeuchtungselement  alle 2 Jahre (hier liegt der Preis momentan bei 12,99€). Angezeigt wurde der Wechsel durch die Filterwechselanzeige.

Wenn sich kein Wasser mehr im Behälter befindet, blinkt die Nachfüllanzeige. Das Drehrad für das Beleuchtungselement hört dann auf sich zu drehen. Das Gerät läuft dann solange nur mit Lüftergeschwindigkeit, bis wieder Wasser nachgefüllt wird.



Unsere Erfahrungen 


Bereits nach kurzer Zeit war die Luft im Wohnzimmer deutlich frischer als vorher.

Weiterhin lag weitaus weniger Staub auf den Möbeln als bisher - das freut die Hausfrau ;).

Ein weiterer positiver Effekt war, dass meine Augen nicht mehr brennen, wenn ich längere Zeit vor dem PC oder Fernseher sitze.

Den ersten Härtetest hatte das Gerät, als wir Raclette im Esszimmer gemacht haben. Die Geruchsbelästigung war weitaus niedriger als sonst. Allerdings hat der Luftwäscher am nächsten Tag beim Einschalten stark nach Essen gerochen. Nach einem Reinigen des NanoCloud-Befeuchtungselements mit Essigwasser war dieser jedoch wieder verschwunden.

Mein Mann leidet unter einer Tierhaarallergie. An Weihnachten hatten wir Besuch von Bekannten, die einen Hund dabei hatten. Wir haben den Luftwäscher eingeschalten mit positivem Effekt. Mein Mann musste weitaus weniger niesen als sonst und die Augen haben nicht so sehr getränt. Ganz verschwunden sind die Symptome allerdings nicht.




Fazit :

Wir sind bisher sehr zufrieden mit dem Luftwäscher.

Die Luft ist frischer als bisher, verschiedene gesundheitliche Probleme wurden deutlich verringert.

Interessant wird das Gerät, wenn im Frühjahr wieder die Pollen fliegen. Ich bin schon sehr neugierig, ob sich die Symptome meines Heuschnupfens verringern werden.




Das Testprodukt wurde mir zu einem rabattierten Preis zur Verfügung gestellt. Der Bericht spiegelt meine persönliche Meinung wider.
*Herstellerlink/Werbung


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen