Dienstag, 15. November 2016

Produkttest : Klarstein Dörrgerät Appleberry


Wir haben eine riesengroße Menge an Äpfeln geschenkt bekommen.


Zuerst war die Freude groß, doch irgendwann kommt man mit dem Essen und Verarbeiten nicht mehr hinterher. Erschwerend kommt hinzu, dass mein Mann keinen Apfelkuchen mag ;) Also wohin mit den Äpfeln ? Wegschmeißen wollten wir sie nicht.

Ich kam dann auf die Idee mit einem Dörrautomaten, da wir sehr gerne Apfelringe essen und diese ja nicht gerade billig sind.

Also haben wir den Klarstein Appleberry * bestellt und auch gleich losgelegt.

Das Gerät hat diese 3 Etageren sowie 1 engmaschigere.

Die Etageren sind ca. 3,5 cm hoch.

Das Plastik ist leider etwas dünn, daher bin ich gespannt, wie lange es hält.


Vor dem ersten Einsatz sollte man das Gerät einmal ohne Inhalt laufen lassen, damit der Plastikgeruch beim Erhitzen verschwindet.

Bei der Produktion des Dörrautomaten wurde übrigens auf die Verwendung von BPA und anderen Schadstoffen verzichtet : gut für die Gesundheit und Natur !

In der mitgelieferten Gebrauchsanweisung gibt es eine übersichtliche Liste, wie lange man Gemüse, Fleisch, Pilze oder Obst dörren muss.

Wir haben dann Äpfel geschält, in Ringe geschnitten und das Kerngehäuse entfernt, um daraus Apfelringe herzustellen.

Weiterhin haben wir Apfelquadrate geschnitten, die bei der Weihnachtsbäckerei  im Früchtebrot verarbeitet werden sollen.

Die Äpfel müssen 2 Minuten in Wasser getaucht und dann in die Etageren gelegt werden.



Bei Äpfeln wird die Trockenzeit mit 6-7 Stunden angegeben.

Wir haben uns für 7 Stunden entschieden. Die Äpfel sind danach weich und gut zu beißen.

Wer es knusprig mag, sollte die Dörrdauer erhöhen.

Um den Dörrvorgang zu starten, muss das Gerät eingeschaltet und die Zeit eingestellt werden.

Wählbar sind noch Stufe I mit 45°C und II mit 70°C.

Die Zeitschaltuhr kann bis auf 12 Stunden eingestellt werden.

Leider ist die Beschriftung nicht gut erkennbar und der Regler geht recht schwer.

Hier seht ihr den Dörrvorgang nach 3 bzw. 7 Stunden.

Und hier ist das Endergebnis !

Die Äpfel sind immer noch saftig, lassen sich gut beißen und schmecken sehr intensiv.

Die Apfelstückchen werden demnächst im Früchtebrot verarbeitet und ich bin schon sehr auf den Geschmack gespannt.

Nach dem Gebrauch können die Etageren wieder zusammengesteckt werden, um beim Lagern Platz zu sparen. Das Gerät ist dann allerdings immer noch recht groß (30,5x25,5x31cm), so dass ihr doch einiges an Platz zum Aufbewahren braucht.

Zur Reinigung :

Die Etageren lassen sich trotz der vielen Rillen recht gut mit einer Bürste reinigen. Danach einige Zeit zum Trocknen aufstellen, damit das Wasser ablaufen kann.


Fazit :

Unser erster Versuch mit den Äpfeln war schon mal sehr gut.

Sie wurden gleichmäßig getrocknet und schmecken sehr gut.

Dieser Dörrautomat ist eine tolle Möglichkeit, unsere "Apfelberge" sinnvoll zu verarbeiten. Vitamine, Ballaststoffe und andere wichtige Inhaltsstoffe gehen nicht verloren.

Man sollte allerdings schon etwas Geduld für das Ganze aufbringen, da der Dörrvorgange doch über viele Stunden geht.

Die Verarbeitung des Geräts ist recht gut, wobei es kleine Verbesserungsvorschläge gibt (stabilere Etageren, Regler sollte besser zum Drehen sein bzw. die Beschriftung besser).

Ansonsten sind wir mit unserem ersten "Dörrergebnis" sehr zufrieden und werden (wenn unsere Äpfel verarbeitet sind) auch anderes Obst oder Gemüse trocknen.





Das Testprodukt wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Bericht spiegelt meine persönliche Meinung wider. Werbung enthalten. *Herstellerlink  



Kommentare:

  1. Ich habe keinen Dörrautomaten, aber er geistert mir ständig im Kopf herum, da ich für mein Leben gern gedörrtes Obst und Gemüse esse. Wenn Klarstein einige Mängel hat, ist es ja schade für dich.

    Liebe Grüße
    Sabine

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    1. Hallo Sabine,

      richtige Mängel hat der Dörrautomat nicht, aber einige kleine Punkte sollten noch verbessert werden.

      Ansonsten bin ich sehr zufrieden mit dem Dörrauotmaten.

      LG
      Heike

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